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Nicht „Rumpelstilzchen“, sondern „Jesus“!

Wenn ein Millionär freudig berichtet, dass er Christ geworden ist, weil er sich gefragt hat, ob es außer seinem Besitz noch mehr gibt, dann sagen die Leute: „Der hat gut reden. Wenn ich mir ums Geld keine Gedanken machen müsste, dann hätte ich auch Zeit für die Religion und könnte große Töne spucken.“ Wenn ein unheilbar Kranker davon sprich, was ihm der christliche Glaube in seiner Situation bedeutet und wie er bei Jesus Kraft und Halt bekommt, dann sagen die Leute: „Das ist typisch. Wenn der Mensch nicht weiter weiß, braucht er einen Gott. Der Glaube ist etwas für Schwache, Dumme und Hilflose.“
Eins ist klar: Die Ausreden werden den Menschen nicht ausgehen. Wenn es um Jesus geht, ist die Palette der billigen Entschuldigungen, cleveren Ablenkungen und geistigen Verrenkungen unerschöpflich.
Sicher ist jedoch: Auch wenn den Menschen die Ausreden nicht ausgehen, eins wird ihnen ausgehen: die Zeit! Denn irgendwann steht jeder vorm Friedhof und die Stimme aus dem Navigationsgerät sagt: „Sie haben ihr Ziel erreicht.“ Deshalb müssen die Menschen erfahren, dass der Friedhof zwei Ausgänge hat: Himmel und Hölle. Und wer im Himmel ankommen will, muss sich von Jesus retten lassen. Der kommt an Christus nicht vorbei! Das ist die Botschaft der Kirche von Anfang an. Denn es gibt keine humanistische, keine muslimische oder esoterische Tür zu Gott. Es gibt nur einen Code- Namen um hineinzukommen. Der heißt nicht „Rumpelstilzchen“ oder „Simsalabim“, sondern „Jesus Christus“.


(von Lutz Scheufler)