christen.ws

Sie sind hier: Wie vor 4.500 Jahren

Wie vor 4.500 Jahren

Liebe Leserin, lieber Leser

Die vergangenen Jahrzehnte sind nicht nur gekennzeichnet durch den großen technischen und wirtschaftlichen Fortschritt, sondern auch geprägt von einem schrecklichen Zerfall der inneren Werte. Darum stehen wir auch vor mächtigen Ereignissen, die alles menschliche Denken erschüttern und jegliche Zukunftsprognosen zunichte machen.
Ganz große unerwartete Geschehnisse kommen auf uns zu.
Die unfehlbaren Voraussagen der Bibel, des Wortes Gottes, gehen in Erfüllung und zeigen uns genau, was die Zukunft bringt. Folgen Sie bitte aufmerksam dieser Botschaft. Sie werden Zusammenhänge erkennen, die Ihnen noch verborgen sind.
Trotz vieler Errungenschaften und Veränderungen ist der Zustand des Menschen ziemlich gleich wie vor 4.500 Jahren. Die Bibel zeigt uns in 1. Mose 6 in den Versen 5 bis 9, was sich damals abgespielt hatte:

«Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen, und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.
Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN... Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott.»

Gott sieht den Menschen so, wie er ist. Die Bosheit nimmt auch heute überhand.
Wie zur Zeit Noahs leben die meisten Menschen nach ihrem eigenen Gutdünken.
Dies zeigt sich insbesondere im Zerfall der Ehen und Familien.
Wie viele Ehen werden heute eingegangen und wegen des Egoismus und der Boshaftigkeit des Einzelnen zerstört. Man wählt sich den Ehepartner, der am meisten zu bieten scheint, oder achtet nur auf das äußere Aussehen. Die vielen Ehescheidungen sind eine katastrophale Auswirkung der überhandnehmenden Gottlosigkeit, die sich im menschlichen Egoismus abfärbt. Viele Menschen gehen die Ehe gar nicht mehr ein und leben dennoch wie Eheleute zusammen.
Dies ist in keiner Weise die Lösung der Eheprobleme. Tausende solcher Beispiele beweisen, dass die Probleme nicht ausgeschaltet sind und das Glück nicht gefunden werden kann. Im Gegenteil, je egoistischer und eigensinniger der Mensch sein Leben gestaltet, desto größer werden seine Probleme und seine Verzweiflung. Vor Gott sind solche Dinge ein Gräuel. Die vielen Ehescheidungen, die unzählbaren wilden Ehen und die noch zahlreicheren zerrütteten Ehen mit Streit und Hass sind sichtbare Folgen des Abfalles vom lebendigen Gott. Die Menschen lassen sich nicht mehr vom Geist Gottes leiten.
Darum suchen auch sehr viele Hilfe im Aberglauben, in der Astrologie und Wahrsagerei, im Okkultismus und Spiritismus, in Esoterik und fernöstlichen Praktiken usw.

Eine weitere Folge des Abfalles von Gott vor der Sintflut war die Herrschsucht. Tyrannen beherrschten die Erde. Durch die Sünde wird jeder Mensch von Gott getrennt und menschlichen Herrschern ausgeliefert. Totalitäre Regime können in erster Linie dort Fuß fassen, wo beim Durchschnittsmenschen der biblische Glaube an Jesus Christus durch traditionelle Religiosität oder gar durch Atheismus unterhöhlt wird. Die Welt wird immer gottloser und ist diesbezüglich bald gerichtsreif. Spielt die Menschenfurcht in unserem Leben eine Rolle oder setzen wir unser ganzes Vertrauen auf den allmächtigen Gott? Schon zur Zeit Noahs, als das schreckliche Urteil der Verwerfung über die Menschheit von Gott ausgesprochen wurde, fehlte es nicht an berühmten Männern. Die Menschenvergötterung steht auch heute in voller Blüte, ein Zeichen der Gottlosigkeit der Masse. Die Massenmedien, besonders das Fernsehen und viele Zeitschriften, fesseln ihre Konsumenten an Spitzensportler, Künstler, Wissenschaftler, Politiker, Adelige und Filmstars.

Liebe Leserin, lieber Leser, haben Sie mehr Zuneigung zu dieser Kategorie von Menschen oder zum lebendigen Gott? Wen verehren Sie und wer bestimmt Ihr Denken? Ist Jesus Christus, den wir allein in der Bibel kennenlernen, Ihr Vorbild oder sind Sie schon durch die Menschenvergötterung geprägt?

Vor 4.500 Jahren war die Bosheit der Menschen groß. Alles Dichten und Trachten ihres Herzens war böse. «Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an» (1 . Sam. 16,7). Wie steht es bei uns? Lasst uns ehrlich sein gegenüber uns selber. Man kann äußerlich fromm sein, und gleichzeitig ist das Herz erfüllt von Hass, Bitterkeit, Zorn, Unreinheit und Egoismus. Sind wir Menschen von heute etwa besser als jene, die Gott durch die Sintflut vernichtete? Wer nicht ganz bewusst sein Leben durch das Blut Jesu Christi, das am Kreuz für jeden von uns um unserer Sünde willen geflossen ist, reinigen lässt, und wer nicht gewillt ist, ganz unserem Erlöser nachzufolgen auf dem schmalen Weg gemäß der Bibel, ist Gott ein Gräuel. Ein schreckliches Gericht wird einst über einen solchen Menschen kommen, nämlich die ewige Verdammnis. Der Zorn Gottes liegt jetzt schon auf jedem, der nicht von Herzen Reue zeigt und umkehrt.

Darum besinnen wir uns jetzt und prüfen wir unser Leben gründlich. Denken wir nicht einfach, die Gesellschaft sei verwerflich oder die Mitmenschen seien böse, sondern lasst uns unsere tiefste Herzenseinstellung erforschen. Jeder Mensch, der in Wahrheit dies tut, erkennt seine persönliche Sünde und Verwerflichkeit. Haben Sie sich schon darunter gedemütigt und Ihre Sünden vor Gott und den Menschen bekannt? Wenn nicht, dann ordnen Sie Ihr Leben heute. Auch Sie will unser Herr Jesus Christus mitten aus einer Welt von Sünde und Bosheit erretten. Gerade jetzt will der HERR Ihnen Seine Gnade erweisen, die Er uns allen durch Sein Leiden und Sterben am Kreuz bereitet hat. «Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides. - Denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR» (Jer. 29,11.13.14).

Jesus Christus ist von den Toten auferstanden und lebt. Kommen Sie im Glauben zu Ihm. Er allein gibt den wahren Frieden und reinigt unser Herz von aller Bosheit. Übergeben Sie Ihm Ihr Leben jetzt für Zeit und Ewigkeit. Wer ganz bewusst der Sünde absagt, wird das ewige Leben ererben. Der Sohn Gottes schenkt uns durch den Heiligen Geist die Gewissheit, dass wir von neuem geboren, dass wir Kinder Gottes sind, und befähigt uns, ein Gott gefälliges Leben gemäß der Bibel zu führen. Der HERR befreit völlig von allen Satansketten. Liebe Leserin, lieber Leser, sind Sie bereit, wirklich mit Jesus Christus ein neues Leben zu beginnen? Diese Entscheidung muss jedermann selber, ganz persönlich treffen. Entscheiden Sie sich heute für das Leben, für Jesus Christus. Er wird auch Sie annehmen und Sie werden die Liebe Gottes mächtig erleben und den Heiligen Geist empfangen. Wagen Sie diesen Schritt, denn der HERR will Ihnen heute Gnade schenken.

Schon viele Menschen haben die Entscheidung für Jesus Christus getroffen und sofort völlige Erlösung erlebt. Wie Er Noah mitten aus der argen Welt vor der Sintflut errettet hat, so wird Er auch Sie vor der ewigen Verdammnis erretten und Ihr Herz mit Friede und Freude erfüllen. Auch Ihnen ruft der Herr Jesus nach Johannes-Evangelium 6,37 zu: «Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.»

Wir werden stille zum Gebet: «Herr Jesus Christus, wir beugen uns wegen aller menschlichen Bosheit. Wir bitten Dich, sei uns gnädig und erbarme Dich unser. Schenke, dass sich viele Leserinnen und Leser jetzt für Dich entscheiden, indem sie der Sünde ganz bewusst absagen und gemäß der Bibel, dem Wort Gottes, sich zu Dir bekehren. Du nimmst jeden an, der an Dich, den Gekreuzigten und Auferstandenen glaubt und jetzt zu Dir kommt. Du schenkst die Vergebung von allen Sünden und ein völlig neues Leben. HERR, segne jede Leserin und jeden Leser, wie Du allein zu segnen vermagst. Amen.»

Evangelist Josef Schmid